Wie ist das möglich ?

Wie machen Sie das immer wieder ?
So werde ich oft gefragt. Das hier auszuführen führte zuweit. Es ist auch für mich schön. Unzählige haben es bereits gemerkt. Frag-Art bringt neben jüngeren Nachwuchstalenten regelmässig Musiker nach Solothurn, die auch in den grossen Zentren der Welt auftreten. Es ist sinnlos stets alle die gewonnenen Preise, die grossen Orchester worin sie als Solisten auftraten usw. aufzuzählen. Für Kenner und Nichtkenner der Kammermusik ist es bestimmt ein eindrückliches Erlebnis, das liebenswürdige Musikerduo Haering / Ashkenazy im Konzertsaal zu hören.
Jemand hat mir am Sonntag im Golovin-Konzert begeistert erzählt, er habe den Klarinettisten Ashkenazy in Bern gehört (für 75,- FR) und in Luzern (für 120,- FR). Soviel könnte ich in Solothurn natürlich nicht verlangen. Dabei spielen die Musiker hier mit genau derselben Hingabe wie in Paris und in Sydney und in Salzburg.
Um es jedermann zu ermöglichen sind bei den meisten Frag-Art Anlässen freie Beiträge. Ob auf die Länge diese Art von Angeboten erhalten werden kann hängt vom Interesse ab, dass diesen Anlässen entgegengebracht wird.
Ich bedanke mich bei all den Musikern, die immer wieder nach Solothurn kommen im Wissen, dass hier die Leute nicht Schlange stehen, um sich die letzten Karten zu ergattern. Ebenso danke ich herzlich allen, die mit ihrem Besuch meine Arbeit unterstützen und sinnvoll machen. Ariane Haering spielt übrigens nächstens auch in Luzern.

Das Konzert vom Sonntag, 4. März, um 17 Uhr, im Konzertsaal Solothurn mit Ariane Haering, Klavier und Dimitri Ashkenazy, Klarinette, sei allen wärmstens empfohlen.

Franz Grimm, Solothurn

Aus dem ANZEIGER Kombi Solothurn vom 22.2.2001